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27.11.2007
Aktuelle Termine:
Infos und regelmäßige Treffen:
12.12.2007: Sonder-BVV zur Zukunft des Bethaniens.
30.11.2007, 17:30 Uhr: Runder Tisch zum Bethanien im Bethanien-Casino.
23.10.2007, 19.30 Uhr: Sind öffentliche Gebäude im Bezirkshaushalt noch zu finanzieren? Presse: "Die Erotik des Bezirkshaushalts" (taz am 25.10.2007)
Aktuelle Veranstaltungen findet Ihr hier: Veranstaltungen
Aktuelle Beiträge:
20.11.2007: PE Kalkulatorische Kosten: Berliner Containerkinder - ein hausgemachtes Problem
06.10.2007: Initiativplattform: Moderiertes Auswahlverfahren
03.10.2007: BürgerInnenbegehren "Spreeufer für Alle" startet
27.09.2007: Offener Brief der IZB an die Bezirksverordneten von Friedrichshain-Kreuzberg: Vielen Dank
10.09.2007: Pressemitteilung zu den Zeitungsartikeln zum geplanten Auszug der Künstlerhaus Bethanien GmbH
27.08.2007: Bürgerbegehren Spreeufer für Alle!

Ältere Beiträge findet Ihr im Archiv: Archiv
Seit dem 28.Juli 2007 gibt es das selbstverwaltete interkulturelle AnwohnerInnenforum "sOfa" direkt am Bethanien-Haupteingang. Die Webseite des sOfas ist: http://sofa-im-bethanien.blogspot.com. Mail-Kontakt: kiezforum [at] bethanien.info.

Jeden Mittwoch 19 Uhr offenes Plenum der Initiative Zukunft Bethanien in der New Yorck im Bethanien - Südflügel 1. Stock.

Immer sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr: Kiezcafé mit Kaffee und Kuchen: Zum Kiezcafé-Programm

Wenn Ihr regelmäßig Informationen erhalten möchtet, tragt Euch in den News-Verteiler der Inititative ein: izb-infos

Aktuelles

20.11.2007: Presseerklärung Kalkulatorische Kosten: Berliner Containerkinder - ein hausgemachtes Problem

Der Unterricht für Berliner SchülerInnen findet zum Teil in Containern und Turnhallen statt, weil die Bezirke ihre Gebäude teilweise verkauft haben. Derzeit verhandelt der Bezirk Mitte mit dem Berliner Senat darüber, sämtliche Schulgebäude an die Berliner Immobilienmanagement GmbH zu übergeben.

Dies sind Auswirkungen der derzeitigen Regelung für bezirkliches Immobilienvermögen. Der Senat von Berlin zwingt dabei die Bezirke, ihre Gebäude falsch zu bewerten und auf "utopischen" Werte (historische Wiederbeschaffungswerte) fiktive Kapitalzinsen, die so genannten kalkulatorischen Kosten, zu bezahlen.

Sowohl im Abgeordnetenhaus als auch in 6 Berliner Bezirken wurden zu diesem Themenkomplex Anfragen gestellt. Die Ergebnisse sind in einer Auswertung im Anschluss an die Presseerklärung "Kalkulatorische Kosten: Berliner Containerkinder - ein hausgemachtes Problem" beigefügt:
pdf.

Unser ausgesprochener Dank gilt den Fraktionen und Abgeordneten, die durch ihre Anfragen für mehr Transparenz hinsichtlich der Privatisierung bezirklicher Gebäude gesorgt haben. Weitere Informationen finden Sie HIER.

28.10.2007, ab 14:30 Uhr: "Kiezcafe-Spezial: Der Prozess ums Bethanien - von Innen und Aussen." Medienschau + Stand der Dinge und Perspektiven.

Wir nehmen uns Zeit für die Geschehnisse rund um das Haus am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg, das sich mitten in einem Entwicklungsprozess hin zu einem offenen Zentrum mit sozialem, politischen, kulturellem und künstlerischen befindet, dessen Ausgang noch offen ist.
Nach einer Medienschau mit ausführlichen Berichten und Interviews mit Beteiligten aus den letzten Monaten gibts Infos zum aktuellen Stand - 6 Wochen vor der Entscheidung des Bezirksparlaments Friedrichshain-Kreuzberg über die Zukunft des Hauses. Mit selbstgebackenem Kuchen (vegan und nicht-vegan).

Ort: New Yorck im Bethanien, Bethanien-Südflügel, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin.
Zeit: 14:30 h: Medien-Nachlese und Nachhören - die letzten Monate.
16 h: Stand der Dinge und Perspektiven. Diskussion.

23.10.2007: Sind öffentliche Gebäude im Bezirkshaushalt noch zu finanzieren?
Presse:
"Die Erotik des Bezirkshaushalts" (taz am 25.10.2007)

Am Dienstag, den 23.10.2007 lädt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zu einer Veranstaltung "Umgang mit kalkulatorischen Kosten" um 19.30 Uhr in die Aula der EO Plauen-Schule (Wrangelstrasse 136).

Im Zusammenhang mit dem BürgerInnenbegehren zur Zukunft des Bethanien wurde am 4. September 2006 eine Einigung zwischen den InitiatorInnen des BürgerInnenbegehrens, der Initiative Zukunft Bethanien (IZB), und der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Friedrichshain-Kreuzberg erzielt. Die damit verabschiedete Beschlussvorlage der BVV enthielt auch eine Aufforderung an das Bezirksamt, „zur Sicherung des Verbleibs in öffentlicher Hand… gemeinsam mit dem Senat von Berlin die Reduktion oder den Ausschluss von finanziellen Belastungen durch kalkulatorische Kosten“ zu prüfen. Hintergrund der Debatte war, dass sowohl das Bezirksamt als auch die Initiative Zukunft Bethanien „in dieser Hinsicht immensen Änderungsbedarf in der Anrechnung sieht“. (BVV-Drucksache DS/2173-2/II).

Die Ergebnisse der Bemühungen sollen vorgestellt werden und die Diskussion zur Problematik der Finanzierung von Gebäuden in Bezirksvermögen unter Berücksichtigung von kalkulatorischen Kosten diskutiert werden.

Diskussionsteilnehmer werden sein: VertreterInnen der Senatsverwaltung für Finanzen, des Bezirksamtes, der Initiative Zukunft Bethanien und ein unabhängiger Finanzexperte. Hintergrundinformationen zu der Problematik der kalkulatorischen Kosten findet ihr HIER. Einladungsflyer pdf.

6.10.2007: Initiativplattform: Moderiertes Auswahlverfahren

Am Samstag den 6.10.2007 lädt die Initiativeplattform von 12.00 bis 18.00 Uhr ein ins Bethanien-Casino. Parallel zum Runden Tisch soll ein Vorschlag zu einem moderierten Auswahlverfahren für interessierte Projekte erarbeitet werden. Der Runde Tisch hatte in seiner ersten Phase (Rahmenkonzeption) ein Thesenpapier der Initiativplattform konsensual verabschiedet pdf. Danach soll die Belegung der freien Flächen in einem moderierten Auswahlverfahren vonstatten gehen. Einzelheiten des Auswahlverfahrens sollen nun als Vorschlag für den Runden Tisch am Samstag erarbeitet werden. Einzelheiten könnt Ihr in der Einladung nachlesen pdf. Mehr Informationen zur Konzeptfindung findet Ihr HIER.

3.10.2007: BürgerInnenbegehren "Spreeufer für Alle" startet

Das BürgerInnenbegehren zum Spreeufer ist offiziell vom Bezirksamt als zulässig erklärt worden. Die Unterschriftensammlung kann also jetzt beginnen. Das Begehren hat drei Forderungen:
  • Mindestabstand von 50 m zum Flussufer
  • zulässige Gebäudehöhe für Neubauten von 22 m (Berliner Traufhöhe)
  • keine Autobrücke über die Spree
    Unterschriftenlisten sind hier zum Download. Bitte beachtet, dass die Unterschriften nur gültig sind, wenn ihr auf die Rückseite auch die Begründung kopiert.
    Unterschriftenliste:
    pdf und Begründung: pdf
    Die Unterschriftenlisten könnt ihr im Bethanien abgeben. Mehr Infos beim Initiativkreis Mediaspree Versenken! - AG Spreeufer

    27.09.2007: Offener Brief der Initiative Zukunft Bethanien an die Bezirksverordneten von Friedrichshain-Kreuzberg (PDF)

    Als Anwohnerinnen und Anwohner dieses Stadtteils möchten wir uns ausdrücklich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich mehrheitlich gegen die Verabschiedung des Bezirkshaushaltes 2008/2009 ausgesprochen haben. Für Ihre konsequente Haltung gegenüber dem Senat möchten wir uns daher bei Ihnen bedanken.
    Ein Detail der Haushaltsproblematik besteht auch in der Anrechnung der kalkulatorischen Kosten. Wir befürchten, dass die vom Berliner Senat hier verfolgte Politik langfristig die Abschaffung der Bezirke durch die haushalterischen Beschneidungen zum Ziel hat. Weitere Einzelheiten könnt Ihr dem offenen Brief entnehmen.

    10.09.2007: Pressemitteilung der Initiative Zukunft Bethanien und der NewYorck - Raum emanzipatorischer Projekte (PDF)

    In den letzten Tagen war in verschiedenen Zeitungen zu lesen, dass die Künstlerhaus Bethanien GmbH angeblich das Bethanien-Hauptgebäude verlassen möchte. Ihr "internationales Ansehen", so wurde der Leiter des Hauses Christoph Tannert zitiert, sei infolge der jüngsten Entwicklungen in Gefahr. Hierzu möchten wir folgendes mitteilen:

    Das gemeinsame Agieren des Hausprojektes NewYorck, der Initiative Zukunft Bethanien (IZB) und vieler anderer Gruppen und Einzelpersonen im und um das Bethanien-Hauptgebäude war und ist eine Erfolgsgeschichte. Öffentlicher Raum wird erhalten, öffentliche Diskussionsprozesse um die Nutzung der freien Flächen im Bethanien finden statt, und dies alles in transparentem und demokratischem Rahmen.

    Dies war nicht immer so. Nachdem der Bezirk 2003 die kommerzielle Privatisierung des Bethanien als "Internationales Kulturelles Gründerzentrum" beschlossen hatte, regte sich breiter Protest unter den AnwohnerInnen. Eines der ersten BürgerInnenbegehren auf Bezirksebene in Berlin, initiiert von der IZB, forderte ab 2005 die öffentliche Nutzung als kulturelles, künstlerisches, politisches und soziales Zentrum mit starker Ausrichtung auf die lokale Umgebung. Das BürgerInnenbegehren war mit 14.000 Unterschriften erfolgreich. Am 4.09.2006 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mit den Stimmen von SPD, PDS und Grünen, die wesentlichen Forderungen des Begehrens umzusetzen. Ein "Runder Tisch zur Zukunft des Bethanien", moderiert von Bürgermeister Franz Schulz und mit VertreterInnen des Bezirksamts, der BVV-Fraktionen sowie der NutzerInnen des Bethanien-Hauptgebäudes, nahm Ende 2006 seine Arbeit auf. Hier sowie in regelmäßig stattfindenden Treffen einer "Initiativ-Plattform" soll ein Konzept zur Umsetzung des BVV-Beschlusses erarbeitet werden. Auch das im BVV-Beschluss vorgesehene Interkulturelle AnwohnerInnenforum (sOfa) ist inzwischen eingerichtet und beteiligt sich aktiv am Prozess.

    Am Runden Tisch, aber auch in der Initiativ-Plattform, werden bereits konkrete Konzepte für die zukünftige Nutzung des Bethanien-Hauptgebäudes erarbeitet. "Wir bedauern", so Andrea Funke von der IZB, "dass sich einzelne Nutzer des Bethanien-Hauptgebäudes, insbesondere die Künstlerhaus Bethanien GmbH, an diesem demokratischen Prozess nicht beteiligen". Statt dessen wird in Stellungnahmen Christoph Tannerts die Arbeit der KünstlerInnen immer wieder gegen die künstlerischen und kulturellen, sozialen und politischen Aktivitäten im Bethanien ausgespielt. Alle Missstände im Haus und in der unmittelbaren Umgebung des Bethanien - im Tagesspiegel ist von "Spritzen auf dem Gelände" die Rede - wird den NutzerInnen des Südflügels angelastet. "Bis 2005 stand der Südflügel leer", so Funke weiter, "nun profitiert auch das Künstlerhaus von der Belebung des Bethanien".

    Die Artikel der letzten Tage haben die Perspektive des Künstlerhauses wiedergegeben, ohne auf das Bürgerbegehren, auf den laufenden demokratischen Prozess oder auf Positionen anderer NutzerInnen, des Bezirksamts, der NewYorck oder der IZB einzugehen. Wir halten eine derart einseitige Darstellung für vollkommen unangemessen, und würden uns mehr professionelle Recherche wünschen.

    Wir gehen fest davon aus, dass in absehbarer Zeit im Rahmen des "Runden Tisches" das Konzept für das zukünftige Bethanien verabschiedet und dann auch von Bezirksamt und BVV bestätigt wird. Der Senat droht schon jetzt damit, ab 2008 die sogenannten "kalkulatorischen Kosten" für das Bethanien dem Bezirk in Rechnung zu stellen. Durch eine absurde Berechnungsgrundlage soll der Zwang für eine kommerzielle Privatisierung erhöht werden. Aus diesem Grund wird derzeit in den verschiedenen Gremien intensiv an der Konzeption eines kostendeckenden Modells gearbeitet.

    In den Artikeln, auf die wir uns beziehen, wird den "BesetzerInnen" vorgeworfen, sie hätten eine "mietfreie" Nutzung zum Ziel, während durch den vermeintlichen Wegzug der Künstlerhaus Bethanien GmbH dem Bezirk hohe Einnahmen verloren gingen. Die NewYorck befindet sich seit dem 11. Juni 2005 im Südflügel des Bethanien-Hauptgebäudes. "Seit dem ersten Tag waren wir bereit, einen angemessen Betrag für Miete und Nebenkosten an den Bezirk zu entrichten", so Diana Schmied, die bereits im am 05.06.05 geräumten Hausprojekt "Yorckstrasse 59" lebte. Hierüber wurde bereits mehrfach verhandelt, jedoch kam es bislang aus politischen Gründen nicht zum Abschluss eines Mietvertrages. Einem Vertragsabschluss dürfte mit dem erfolgreichen Weiterschreiten des laufenden Prozesses nichts mehr im Wege stehen.

    10.09.2007: Christiania-Abend im Bethanien im Sofa um 19:00 Uhr


    Christiania-Abend

    Mit der Ausstellung "bethanien meets christiania - desire.squat.resist" in der Galerie des Freistaats Christiania in Kopenhagen im Juli 2007 zeigte die Initiative Zukunft Bethanien einiges der widerständigen Geschichte Kreuzbergs und des Bethanien in Dänemark.
    Nach dem preisgekrönten Film "Christiania - dir gehört mein Herz" von Nils Vest (62 Min., dänisch m. dt. Untertiteln) wollen wir Euch über unsere Erfahrungen in Christiania und über die aktuellen Konflikte mit der Regierung berichten. Die dänische rechtskonservative Regierung plant eine "Normalisierung" der Lebensverhältnisse im 30 Jahre alten "sozialen Experiment" mit seinen mehr als 800 BewohnerInnen und hat dem Freistaat ein Ultimatum gesetzt. Auch Christiania ist somit von den neoliberalen Umstrukturierungsprozessen direkt betroffen. Können sich die Christianiten ihre Autonomie bewahren oder führt ihr Weg im Schneckentempo zum Eigenheim ?
    Mit Sektempfang, Vokü, Film, Diskussion und netten Leuten

    27.08.2007: Bürgerbegehren "Spreeufer für Alle" - Infoveranstaltung um 20.00 Uhr im Bethanien

    EINLADUNG ZUR VORSTELLUNG UNSERES BÜRGERBEGEHRENS Spreeufer für alle!
    Nach monatelanger Vorbereitung können wir nun endlich mit unserem Frontalangriff gegen die MediaSpree-Planungen starten. Diese Planungen und unser Bürgerbegehren im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg dagegen wollen wir Euch gerne näher vorstellen und laden dazu recht herzlich zu einem Infoabend ins Künstlerhaus Bethanien ein. Es wird eine Erläuterung anhand von Bilder und Grafiken geben sowie Zeit für Fragen und Diskussion. Anschließend ist die Bar eröffnet. Im Anhang findet Ihr die Musterfragebögen. Eure Meinung dazu interessiert uns sehr! Wir wollen den Stadtentwicklern ihre Umstrukturierungssuppe ordentlich versalzen und die Diskussion über die Zukunft der Spreeufer neu eröffnen. Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich noch weitere UnterstützerInnen unseres Bürgerbegehrens zusammenfinden würden.

    Den aktuellen Stand des Bürgerbegehrens hier als
    pdf. Mehr Infos beim Initiativkreis Mediaspree Versenken! - AG Spreeufer

    25.08.2007: Veranstaltung zu Auslieferungsverfahren und faktischem politischem Betätigungsverbot für MigrantInnen

    Die Türkei fordert vermehrt die Auslieferung politischer MigrantInnen von Deutschland und anderen europäischen Ländern in die Türkei. Viele dieser MigrantInnen haben in Europa politisches Asyl erhalten. Zuletzt forderte dýe Türkei die Auslieferung von Binali Soydan und Binali Yildirim; beide saßen in Auslieferungshaft, lediglich Binali Soydan wurde entlassen. Avni Er und Zeynep Kilic befinden sich in Italien im Auslieferungsverfahren. Drohende Auslieferungen an die Verfolgerstaaten sind nur ein Instrument, MigrantInnen von politischen Betätigungen abzuhalten. Es gibt viele andere Mechanismen im Ausländer-, Staatsangehörigkeits-, Asyl-, Vereins- und Strafrecht, die die politische Betätigung von MigrantInnen einschränken. So erhalten viele politische Flüchtlinge schon gar kein Asyl oder ihr Asylstatus wird widerrufen. Politische Betätigung für Vereine kann zur Versagung eines unbefristeten Aufenthaltstitels oder zur Versagung der Einbürgerung führen.
    In der Veranstaltung sollen die rechtlichen Mechanismen dargestellt werden, die die politische Betätigung von MigrantInnen einschränken und wir wollen über unsere Gegenstrategien diskutieren sowie unsere Aktionsmöglichkeit in Fällen drohender Auslieferung.

    Referentin: Rechtsanwältin Antonia v.d. Behrens
    Zeit: Samstag, 25.08.07, 16.00 Uhr
    Ort: Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Versammlungsraum

    Zu der Veranstaltung laden ein: Flüchtlingsrat Berlin, ADHK, AGIF, ARI e.V, IZB (Initiative Zukunft Bethanien), IKAD, PDD, Libertad!, Bir-Kar, Demokratisches Kurdisches Gesellschaftszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

    16.08.2007: 12. Kieztreffen im Bethanien: Kreuzberg - Privatisiert - Miete ?

    Im neuen interkulturellen AnwohnerInnenforum Sofa findet das zwölfte Kieztreffen um 19.00 Uhr statt.
    Neben Euren Themen, die ihr mitbringen und diskutieren könnt wollen wir uns auch mit dem Thema "Miete" beschäftigen. Seit 1992 wurde SO36 einer Privatisierungsradikalkur unterzogen (siehe auch:
    Kreuzberg-Privatisierung) - der Immobilienmarkt boomt laut Pressemeldungen, doch was passiert mit den Mietern. Werden die angesichts der steigenden Mietpreise einfach ausgetauscht.

    Kieztreffen-12


    Nächstes Opfer der seit 1992 laufenden Privatisierungswelle könnte der Penny-Block werden. Die Zuschüsse laufen aus - die WBM ist notorisch pleite. Allerdings hat die rot-rote Koalition ja weitere Verkäufe ausgeschlossen. Der Mieterrat Block 100 berichtet vom drohenden Verkauf.
    Die Berliner Mietergemeinschaft warnt im neuen Mieterecho angesichts des neuen Mietspiegels vor den Folgen steigender Mietpreise insbesondere im Bereich der günstigen Wohnungen. Sie hat daher auch ihre weitere Mitarbeit im Mietspiegelarbeitskreis aufgekündigt. Die Mietergemeinschaft berichtet daher kurz von den zentralen Problemen des Wohnungsmarktes in SO36.
    Vor allem für Hartz-IV Betroffene sind bei weiteren Mietsteigerungen Zwangsumzüge die Folge. Eine weitere Gentrifizierung Kreuzbergs ist zu erwarten, zieht man auch die weiteren Entwicklungen die uns mit der Stadtumstrukturierung von Media Spree drohen heran. Kommt vorbei - zum zwölften offenen Kieztreffen!

    13.08.2007: Neugestaltung der Freiflächen - Wie geht´s weiter ?

    Der Stadtteilausschuss Kreuzberg e.V. lädt ein zu einem offenen Gespräch über die Neugestaltung der Freiflächen rund um das Bethanien. Wie lässt sich eine AnwohnerInnenbeteiligung wirklich organisieren?
    Nachdem bei der Vergabe des Auftrages an das Landschaftsplanungsbüro Schmidt-Seifert die AnwohnerInnen ganz 4 Tage Zeit hatten sich die unterschiedlichen Entwürfe anzusehen, soll es nun anders werden. Kommt Vorbei! Das Treffen findet am Montag, 13.08.2007, um 19.oo Uhr im interkulturellen AnwohnerInnenforum - soFA - im Bethanien statt.

    28.07.2007: Start des interkulturellen AnwohnerInnenforums im Bethanien

    Der 7. Runde Tisch im Bethanien brachte endlich Klarheit. Vorangegangen waren harte Verhandlungsrunden, in denen der lokalen Politik endlich Vertrauen in die Kompetenz der AnwohnerInnen abgerungen werden musste. Das interkultuelle AnwohnerInnenforum findet erstmal seinen Platz im Bethanien-Vorderhaus. Als Zwischenlösung wurde dem AnwohnerInnenforum ein Raum mit ca. 25 m² zugesprochen. Starttermin soll der 28. Juli 2007 sein. Einige Sofas wurden schon geliefert.
    Falls Ihr spannende Projekte habt, die dem neuen interkulturellen AnwohnerInnenforum Leben einhauchen schreibt eine Mail an: kiezforum [at] bethanien.info oder kommt zu einem Treffen der Entwicklungsgruppe für ein interkulturelles AnwohnerInnenforum jeden Dienstag um 19:00 Uhr im Bethanien-Südflügel. Weitere Informationen, Presse etc. gibts
    HIER.

    23.07.2007: Stellungnahme zur Umgestaltung der Freiflächen um das Bethanien

    Nach genau 4 Tagen der öffentlichen Präsentation der Entwürfe für die Umgestaltung der Freiflächen um das Bethanien wurde heute der Auftrag vergeben. Die Initiative Zukunft Bethanien kritisiert diesen Vorgang, v.a. da die AnwohnerInnen stärker in die Konzeption eingebunden werden müssen (Stellungnahme der IZB: PDF).
    Die nur kurzfristig möglichen Eingaben von Interessierten wurden vom Stadtteilausschuss Kreuzberg e.V. zusammengefasst: PDF.
    Der Auftrag ging schließlich an das Landschaftsplanungbüro Schmidt-Seifert. Hier der Entwurf: Bethaniengelände: JPG, erster Planungsabschnitt: JPG sowie die näheren Erläuterungen: PDF.
    Leider liegt uns bisher noch kein Modell bzw. keine Idee zur Einbeziehung der AnwohnerInnen von Schmidt-Seifert vor.

    10.07.2007: Newsletter Nr.8: AnwohnerInnenforum, Volksbegehren, Runder Tisch und Termine

    Dies ist das achte Exemplar des Newsletters der Initiative Zukunft Bethanien. Zum Nachlesen HIER KLICKEN.

    Wenn ihr regelmäßig Informationen erhalten wollt, könnt Ihr Euch auf dem News-Verteiler der Initiative eintragen: izb-infos

    18.06.2007: Start der drei Volksbegehren gegen Privatisierung

    Das Berliner Bündnis gegen Privatisierung, an dem auch die Initiative Zukunft Bethanien u.a. sich beteiligt, hat in Kooperation mit dem Bündnis für Solidarität und freie Bildung heute den Startschuss für drei Volksbegehren im Abgeordnetenhaus auf einer Pressekonferenz gegeben. Die Volksbegehren werden von einem breiten Bündnis unterstützt und richten sich gegen die weitverbreitete herrschende Berliner neoliberale Politik der Privatisierung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge.
    Das erste Volksbegehren sieht eine Novellierung des Sparkassengesetzes vor. Hier soll u.a. ein Rechtsanspruch auf ein Girokonto für Jedermann verankert werden (Unterschriftenbogen
    PDF). Das zweite Volksbegehren soll endlich Klarheit über die Teilprivatisierung der Berliner Wasserversorgung schaffen. Durch die Teilprivatisierung in Geheimverträgen verdient der Konzern RWE/Veolia Unsummen, die Zeche bezahlen die BerlinerInnen. Daher Offenlegung der Geheimverträge jetzt! (Unterschriftenbogen PDF). Das dritte Volksbegehren richtet sich gegen die Einführung von Studiengebühren und fordert den Zugang zum Master für Alle! (Unterschriftenbogen PDF).

    Bündnis gegen Privatisierung


    Mehr Informationen unter: www.unverkaeuflich.org
    Unterstützt die Volksbegehren gegen Privatisierung. Unterschriftenbögen können auch in der NewYorck im Bethanien abgeholt oder abgegeben werden.
    Zur Privatisierungsorgie in Berlin und Kreuzberg siehe auch: www.bethanien.info/home/ppp

    11.06.2007: Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen (1993-2006)

    Die Dokumentation der Dokumentationststelle der Antirassistischen Initiative e.V. umfaßt Todesfälle und Verletzungen bei Grenzüberquerungen. Selbsttötungen, Selbsttötungsversuche und Verletzungen von Flüchtlingen aus Angst und auf der Flucht vor Abschiebungen; Todesfälle und Verletzungen vor und während Abschiebungen. Mißhandlungen und Folter nach Abschiebungen. Die Zusammenstellung umfaßt auch Brände und Anschläge auf Flüchtlingssammellager. Die beschriebenen knapp 5.000 Einzelschicksale machen deutlich, daß die Chance, in der BRD Schutz und Sicherheit zu finden, gegen Null läuft.

    ARI-DOKU

    Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge sind heute brutaler denn je (www.ari-berlin.org/doku/titel.htm). Zusätzlich zum Gesamt-Text der auch in Heftform erscheinenden Chronologie sind auf dieser CD-ROM Einzelthemen herausgegriffen, um das Arbeiten mit dem Inhalt entsprechend der Zielthematik zu erleichtern. Alle Themen liegen in pdf- und rtf-Formaten vor.

    21.05.2007: Auf nach Heilidendamm - Convergence Space in der NewYorck vom 21.5 bis 16.6.2007

    Im Rahmen der Mobilisierung zum Protest gegen den G8 vom 6. bis 8. Juni 2007 in Heiligendamm startet am 21.Mai 2007 der Convergence Space Berlin

    Bethanien G8

    Konvergenz bedeutet Annäherung; so ist die Idee des CS, dass AktivistInnen untereinander und mit der Bevölkerung sich auf einem grob abgesteckten Raum annähern, austauschen und daraus phantasievolle Aktionen entstehen werden. Space bedeutet Raum; so soll der CS kein abgekapselter Ort sein, sondern ein offener Raum, der allen zugänglich ist. Der Raum wird Kreuzberg 36 sein, was ca. 1,5 km Umkreis um das Kottbusser Tor umfasst.

    21.05.2007: Veranstaltung: Umgestaltung von Teilen der Freiflächen rund um das Bethanien

    Um 19:00 Uhr im Bethanien (Casino) findet eine Veranstaltung der Stadtentwicklungsgesellschaft mbH über die Umgestaltung des Mariannenplatzes statt (Einladung). Wir möchten alle Anwohnerinnen und Anwohner hierzu herzlich einladen. Die Initiative Zukunft Bethanien hat hierzu am ersten Mai auch eine erste Ideenwerkstatt durchgeführt und sich in einem Schreiben an die Baustadträtin Jutta Kalepky auch grundsätzlich für eine aktive Beteiligung ausgesprochen (Schreiben). Wir freuen uns über zahlreiche Beteiligung und ein reges Interesse.

    10.05.2007: Durchsuchungen der NewYorck - Raum emanzipatorischer Projekte im Bethanien

    Gestern morgen um acht Uhr drangen Dutzende Polizeibeamte in die Räume der NewYorck im Bethanien am Mariannenplatz in Kreuzberg ein, nachdem sie die Haustür aufgebrochen hatten. Offizieller Grund sind bundesweite Ermittlungen des Bundeskriminalamtes im Rahmen des G8-Gipfels nach §129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen).
    Die Durchsuchungen betrafen bundesweit 40 Projekte, Wohnungen und Arbeitsplätze. Auf der Pressekonferenz (Video) in der NewYorck um 14.00 Uhr wurde die willkür dieser staatlichen Repressionsmaßnahme eingehend dargestellt. Das Ziel der Durchsuchungen, eine Verunsicherung oder gar Spaltung der Bewegung gegen den G8-Gipfel zu verursachen wurde weit verfehlt: Allein in Berlin-Kreuzberg gab es gestern Abend spontan eine Protest-Demonstration von über 5000 Menschen.

    In der NewYorck im Bethanien wurde das Gemeinschaftsbüro von Libertad! und der Dokumentationsstelle der Antirassistischen Initiative mit Gewalt geöffnet und durchsucht.
    Thema von Libertad! ist der Kampf für die Freiheit aller politischen Gefangenen - weltweit. Libertad! schafft Öffentlichkeit zu den Themen Folter, Abschiebeknäste und exterritoriale Lager. Mit "Kein Mensch ist illegal" und anderen Gruppen organisierte Libertad! im Jahre 2001 die Online-Demo gegen die Lufthansa AG. Libertad! ist heute Teil des Mobilisierungsnetzes gegen den G8-Gipfel und beteiligt sich schwerpunktmäßig am Antimilitarismustag.
    Die Antirassistischen Initiative dokumentiert und skandalisiert Todesfälle und Verletzungen von Flüchtlingen in der BRD. Die von der Arbeitsgruppe gerade heraus gegebene 14. Auflage der Dokumentation "Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen (1993 - 2006)" ist bundesweit die umfangreichste und aktuellste Beweisführung für staatliche Willkür, Gesetzesbruch und Verletzung der Menschenrechte bei Flüchtlingen. Neben Todesfällen und Verletzungen bei Grenzüberquerungen, Selbsttötungen und Selbsttötungsversuchen, Todesfällen und Verletzungen während und nach Abschiebungen, werden auch Übergriffe und Mißhandlungen von Polizei- und Bewachungspersonal akribisch aufgeführt. Die Dokumentation belegt mit ihren fast 5000 Einzelgeschehnissen die Auswirkungen des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus auf die Betroffenen. Aus dem Büro wurden alle Computer und Drucker beschlagnahmt. Die Entwendung dieser Arbeitsgeräte ist ein massiver Angriff auf unsere Arbeit.
    Ebenfalls von den Polizeimassnahmen betroffen war das Büro der Initiative Zukunft Bethanien. Diese hat gerade ein erfolgreiches BürgerInnenbegehren mit 14.000 Unterschriften gegen die geplante Privatisierung des Bethanien durchgeführt und ist aktiv an der zukünftigen Nutzung des Bethanien-Hauptgebäudes als kulturelles, künstlerisches, politisches und soziales Zentrum beteiligt.

    Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurde eine Person zur angeblichen Identitätsfeststellung festgenommen. Nur durch massive Präsenz der Anwesenden, der Unterstützung durch Anwälte und von vielen herbeigeeilten UnterstützerInnen, die sich vor dem Haus versammelten, konnte die Polizei davon abgehalten werden, weitere Räume zu durchsuchen.

    30.04.2007: Newsletter Nr. 7 der Initiative Zukunft Bethanien

    Hallo liebe FreundInnen und Interessierte der Gemischtwaren!
    Wie immer passiert sehr viel im und um das Bethanien herum: So schreitet die Konzeptentwicklung für ein offenes kulturelles, künstlerisches, politisches und soziales Zentrum im Bethanien mit Runden Tischen, Initiativplattform (am 4.5. zum Thema Bildung) und der Entwicklung des interkulturellen AnwohnerInnforums sOfA voran. Um das Bethanien soll der Mariannenplatz umgestaltet werden und die AnwohnerInnen kämpfen wie immer um ihre Beteiligung, während an der Spree die Stadtumstrukturierung von Oben mit dem Investorenprojekt Mediaspree weiter eine Übernahme der Uferlagen Kreuzbergs versucht.

    Inhalt diesmal also: Runder Tisch: Ein neues Konzept fürs Bethanien? / Initiativplattform: Bildung im Bethanien? / Interkulturelles AnwohnerInnenforum / Stadtumstrukturierung von Oben: MariannenplatzUmgestaltung und Spreebrückenbau / Termine

    Der Newsletter zum Herunterladen: PDF.
    Wenn ihr regelmäßig Informationen erhalten wollt, könnt Ihr Euch auf dem News-Verteiler der Initiative eintragen: izb-infos

    07.04.2007, 14-18 Uhr im Bethanien-Casino: "Treffen der Initiativ-Plattform zum zukünftigen Bethanien"

    Am 7.4.07 steht das inhaltliche Konzept und die Nutzung des zukünftigen Bethanien im Mittelpunkt, das laut BürgerInnenbegehren und BVV-Beschluss vom September "zu einem offenen kulturellen, künstlerischen, politischen und sozialen Zentrum" entwickelt werden soll.
    Hierfür liegen aktuell Rahmenkonzepte und Nutzungsideen vor, die eine aktive Beteiligung und Mitwirkung von allen Interessierten und insbesondere der AnwohnerInnen vorsehen. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich auch als Projekt in das Bethanien-Konzept einzubringen und gestaltend mitzuwirken.
    Die Ergebnisse der Initiativplattform sollen am darauffolgenden ***Donnerstag, dem 12.04.07 (19 Uhr, Bethanien-Casino)*** in die Konzept-Diskussion am ***Runden Tisch*** mit den VertreterInnen der Bezirksparteien und allen Bethanien-NutzerInnen eingebracht werden.

    Weitere Informationen:
    * Aktuelles zum Bethanien:
    http://bethanien.info
    * BVV-Beschlüsse vom September 2007 zum Bethanien: http://bethanien.info/home/buergerbegehren.html
    * Konzept der Initiative Zukunft Bethanien für das zukünftige Bethanien: http://bethanien.info/home/izb_konzept.html

    30.03.2007: "Noch wütender - gegen die ugly Stadtumstrukturierung" - Doppeldemo inkl. Fahrradrallye in Berlin-Kreuzberg/Friedrichshain

    Fahrradrallye am Freitag, dem 30.03.07 ab 15:30 Uhr von der Yorckstraße 59 (jetzt: http://www.select-berlin.com) über den Mehringdamm, die Bergmannstraße mit dem Klotz auf dem Reichelt-Gelände und der Marheineke-Halle (Infos u.a. beim Mieterladen Chamissoplatz), die Gneisenaustraße, die Fichtestraße mit dem Fichtebunker (Initiative Fichtebunker) zum Kottbusser Tor, von dort am Bethanien und dem Waldekiez (Betroffenengemeinschaft Waldekiez) vorbei zum Wagenplatz Schwarzer Kanal und zur Köpi bis schließlich zur Oberbaumbrücke mit dem MediaSpree-Projekt (Projekt-Webauftritt, Initiative 'MediaSpree versenken!'). 16 Uhr startet die Fußdemo in der Rigaer Straße (http://www.rigaer-strasse.blogspot.com) in Friedrichshain. Beide Demonstrationen treffen sich an der Oberbaumbrücke.
    Mehr Informationen: http://nochwuetender.blogspot.com

    11.03.2007, 12-18 Uhr: "Bethanien lädt ein - großer Sonntags-Brunch!"

    Infofrühstück der "Initiativ-Plattform" - Hier können sich AnwohnerInnen und Projekte an der Entwicklung des Bethanien beteiligen und ihre Wünsche und Ideen einbringen.

    Bethanien Brunch

    "Initiativ-Plattform" - Was ist das?
    Neben dem "Runden Tisch" zur Entwicklung des Bethanien mit den Nutzern soll es eine "Initiativ-Plattform" geben. In diesem Rahmen können sich AnwohnerInnen und Projekte beteiligen (kurz: der Kiez), Fachleute befragt und konträre Standpunkte diskutiert werden. Mehr hier...

    24.01.2007: Initiative Zukunft Bethanien fordert: Eine Überprüfung des Privatisierungssystems kalkulatorische Kosten durch die politisch Verantwortlichen

    Nach Drei BürgerInnenbegehren gegen den Privatisierungszwang kalkulatorische Kosten hat die Initiative Zukunft Bethanien in einer Presseerklärung PDF die politisch Verantwortlichen in Berlin dazu aufgefordert, Sachverstand und Vernunft bezüglich des selbstgeschaffenen Privatisierungszwangs öffentlicher Gebäude aufgrund der falschen Immobilienbewertung der Bezirke und der Ansetzung kalkulatorischer Kosten walten zu lassen. Mehr Informationen zu den Hintergründen Kalkulatorische Kosten: Durch fiktive aber sehr reale Zahlenspiele wird ein Privatisierungszwang konstruiert!

    12.01.2007: Newsletter Nr. 6 der Initiative Zukunft Bethanien

    Dies ist das sechste Exemplar des Newsletters der Initiative Zukunft Bethanien. Der Newsletter zum Herunterladen: PDF.
    Wenn ihr regelmäßig Informationen erhalten wollt, könnt Ihr Euch auf dem News-Verteiler der Initiative eintragen: izb-infos

    11.01.2007: Hintergrundinformationen zum Modell und den Auswirkungen Kalkulatorischer Kosten in Berlin online!

    Hintergrundinformationen zum Thema sind online: Kalkulatorische Kosten: Durch fiktive aber sehr reale Zahlenspiele wird ein Privatisierungszwang konstruiert!

    14.12.2006: Offener Brief der IZB zur zukünftigen Entwicklung des Bethanien

    Hier zum Herunterladen: PDF.

    27.11.2006: Newsletter Nr.5 der Initiative Zukunft Bethanien

    Im Newsletter Nr.5 gehts um aktuelle Entwicklungen rund ums Bethanien. Insbesondere um den "Arbeitskreis Bethanien" der NutzerInnen des Hauses, um den Stand um die Entwicklung des selbstverwalteten interkulturellen AnwohnerInnenforums, und um die Veranstaltung am 29.11.2006 um 19:30 im Casino des Bethanien, zu der der Bezirksbürgermeister eingeladen hat. Der Newsletter in der aktuellem elektronischen Form: hier.
    Wenn ihr regelmäßig Informationen erhalten wollt, könnt Ihr Euch auf dem News-Verteiler der Initiative eintragen: izb-infos

    18.09.2006: Newsletter Nr.4 der Initiative Zukunft Bethanien

    Dies ist das vierte Exemplar des Newsletters der Initiative Zukunft Bethanien. Der Newsletter zum Herunterladen: PDF.
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    05.09.2006 Pressemitteilung: "Das Bethanien wird ein ein offenes künstlerisches, kulturelles, politisches und soziales Zentrum"

    Eine große Mehrheit hat bei der gestrigen Sondersitzung der BVV Friedrichhain-Kreuberg dem zwischen der Initiative Zukunft Bethanien (IZB) und den Fraktionen der SPD, Bündnis90/Die Grünen und Linkspartei.PDS ausgehandelten Kompromiss zugestimmt. Damit stimmt die BVV weitestgehend den Forderungen des BürgerInnenbegehrens zu. Dies bedeutet das endgültige Aus für alle Pläne einer kommerziellen Privatisierung als Internationales Kulturelles Gründerzentrum.
    Der intensive Widerstand gegen die Privatisierung des Gebäudes, die kreative öffentliche Ideenentwicklung und monatelange Konzepterstellung durch AnwohnerInnen und andere engagierte Menschen haben sich gelohnt. Zum Erfolg wesentlich beigetragen haben das BürgerInnenbegehrens mit 14.000 Unterschriften und nicht zuletzt die Besetzung des leerstehenden Südflügels vor einem Jahr.
    Der Beschluss der BVV stellt die Weichen für die Umsetzung des von der IZB erarbeiteten Konzeptentwurfes (zum Konzeptentwurf) für ein offenes künstlerisches, kulturelles, politisches und soziales Zentrum im Bethanien. [...]
    Die gesamte Pressemitteilung zum Herunterladen: PDF.

    Die beschlossenen Beschlussvorlagen der BVV vom 04.09.06:

     

    22.08.2006: Stellungnahme der IZB vom 10.08.06 zu den Leitsätzen in der "AG Bethanien"

    Hier gibts die Stellungnahme der IZB vom 10.08.06 zu den vom Moderator Roland Kunkel in der "AG Bethanien" vorgeschlagenen Leitsätzen zum Herunterladen (enthalten sind auch die Leitsätze selbst): PDF.

    21.08.2006: Ein neues Konzept für das Bethanien - auf dem Weg zu einem kulturellen, künstlerischen, politischen und sozialen Zentrum von Unten

    Aus dem Vorwort:
    Dieses Konzept ist das Ergebnis der Arbeit vieler unterschiedlicher Menschen, die sich im Rahmen der Aktivitäten der Initiative Zukunft Bethanien (IZB) gegen die geplante Privatisierung des Bethanien-Hauptgebäudes engagieren, um statt dessen hier ein selbstverwaltetes und nicht-kommerzielles kulturelles, künstlerisches, politisches und soziales Zentrum für Alle zu verwirklichen.
    Wir danken an dieser Stelle allen Menschen, die uns bei unserem BürgerInnenbegehren tatkräftig unterstützt haben.
    Für uns ist dieses vorliegende Konzept vor allem Grundlage für die Entwicklung des zukünftigen Bethanien, gemeinsam mit den aktuellen NutzerInnen, den AnwohnerInnen und allen sonstigen Interessierten. Sollte die Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg- Friedrichshain die hier enthaltenen Vorschläge und Ideen übernehmen, kann schon sehr bald mit der Umsetzung der ersten Schritte für ein neues Bethanien begonnen werden.
    Zum Konzept: Ein neues Konzept für das Bethanien.

    03.08.2006: Newsletter Nr.3 der Initiative Zukunft Bethanien

    Dies ist das dritte Exemplar des Newsletters der Initiative Zukunft Bethanien. Der Newsletter zum Herunterladen: PDF.

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    06.07.2006: "BürgerInnenbegehren zum Bethanien erfolgreich!"

    Presseerklärung

    Am gestrigen 05.07.2006 erklärte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den Erfolg des BürgerInnenbegehrens zum Bethanien. In den nächsten beiden Monaten werden wir mit dem Bezirksamt über die Realisierung der Forderungen des BürgerInnenbegehrens verhandeln:

      1.Verbleib des Bethanien-Hauptgebäudes in öffentlichem Eigentum
      2.Verwirklichung eines offenen kulturellen, sozialen, künstlerischen und politischen Zentrums
      3.Errichtung eines selbstverwalteten interkulturellen EinwohnerInnen-Forums als öffentliche Einrichtung
      4.Verbleib der derzeitigen NutzerInnen im Haus
      5.Übergabe zur Bewirtschaftung und Verwaltung an einen gemeinnützigen Träger

    [...]

    An dieser Stelle möchten wir uns bei all denjenigen bedanken, die durch ihre unermüdliche Unterstützung zum Gelingen des BürgerInnenbegehrens beigetragen haben! [...]

    Die gesamte Presseerklärung zum Herunterladen: PDF

    29.06.2006: EIN NEUES KONZEPT FÜR DAS BETHANIEN: öffentliche Vorstellung und Diskussion

    Auf dem Weg zu einem kulturellen, künstlerischen, politischen, sozialen Zentrum von Unten

    Donnerstag, 29. Juni 2006, 20 Uhr
    Alevitisches Kulturzentrum
    Anadolu Alevileri Kültür Merkezi, Waldemarstr. 20, 10999 Berlin-Kreuzberg

    Am 06.06.2006 hat die Initiative Zukunft Bethanien im Rahmen des 1. Berliner BürgerInnenbegehrens auf Bezirksebene beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ca. 14.000 Unterschriften gegen die geplante Privatisierung des Bethanien-Hauptgebäudes eingereicht. Wir gehen fest davon aus, dass wir mit Ihrer Unterstützung die erforderlichen 4942 gültigen Unterschriften erreicht haben.

    Wir haben nicht nur Ihre Unterschriften gesammelt, sondern auch Ideen und Wünsche für ein zukünftiges Bethanien. Im Mittelpunkt dieser Arbeit standen und stehen folgende Prinzipien:

    • Verhinderung des Verkaufs
    • Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner
    • Berücksichtigung der vorhandenen Nutzungsstruktur im Hause

    Unser Ziel ist es, im Bethanien einen Ort zu schaffen, der neben kommerzieller Kunstproduktion vor allem Räume für soziale, künstlerische und politische Initiativen vorsieht, die nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, sich einen Platz auf dem freien Immobilienmarkt zu mieten. Das Bethanien muß daher in öffentlicher Hand bleiben und darf nicht verkauft werden!

    In Zeiten geplünderter öffentlicher Kassen hängt die Verwirklichung eng mit einem Finanzierungskonzept zusammen, das ohne staatliche Zuschüsse auskommt. Es ist uns immer wichtig gewesen, ein tragfähiges Konzept zusammen mit der interessierten Öffentlichkeit zu entwickeln. Daher haben wir vier Ideenwerkstätten durchgeführt, an denen über 100 Interessierte teilgenommen haben, und deren Ergebnisse in unsere Überlegungen eingeflossen sind.

    Wir hoffen, daß wir auch bei Ihnen Interesse an dieser Form eines "Bethanien für Alle" geweckt haben und möchten Sie herzlich zu der öffentlichen Vorstellung und Diskussion des neuen Konzeptes einladen.

    6.6.2006: Pressekonferenz zur Übergabe der Unterschriften zum BürgerInnenbegehren

    Pressemitteilung

    Am 6.6.2006 um 10 Uhr übergibt die 'Initiative Zukunft Bethanien' dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die Unterschriftenlisten des BürgerInnenbegehrens zur Zukunft des Bethanien.
    Anschließend laden wir Sie für 10:30 Uhr zu einer Pressekonferenz in das Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg in der Yorckstr. 4-11.
    Das BürgerInnenbegehren wendet sich gegen die Privatisierung des Bethanien Hauptgebäudes und spricht sich für die Verwirklichung eines offenen kulturellen, künstlerischen, politischen und sozialen Zentrums im Bethanien aus. Dafür haben sich seit dem 6. Dezember mehr als 10.000 Menschen mit ihrer Unterschrift ausgesprochen.

    Die gesamte Einladung zur Pressekonferenz zum Herunterladen: PDF


    Ältere Infos sind im Archiv zu finden.